Sportbonus und Umsatzbedingungen verstehen
Ladevorgang...
Jojobet führt ein sportbezogenes Willkommensangebot. Bei solchen Aktionen sind die Bezugsgröße, eine etwaige Umsatzanforderung, zulässige Wettmärkte und zeitliche Grenzen verschiedene Vertragsbedingungen. Ein Bonuswert kann an Einsätze gebunden sein, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums unter bestimmten Quoten- und Marktregeln berücksichtigt werden. Für die rein mathematische Beispielrechnung werden frei gewählte Beträge verwendet.
Inhaltsverzeichnis
Bedingungsfelder für einen Sportbonus
Ein Wettumsatz besteht aus der Summe angerechneter Einsätze, während die mögliche Rückzahlung einer gewonnenen Wette von Einsatz und Quote abhängt. Die Begriffe bezeichnen eigenständige Kontowerte. Besonders bedeutsam sind neben der Bemessungsgrundlage des Umsatzfaktors die Behandlung offener Wetten, die Mindestquote, die Frist und etwaige Beschränkungen bei der Anrechnung.
| Bedingungsfeld | Sachliche Bedeutung |
|---|---|
| Angebotsart | Ein Willkommensangebot bezieht sich auf einen vorab bestimmten Kreis von Konten und einen bestimmten Produktbereich. Für ein sportbezogenes Angebot ist der relevante Umsatz an Sportwettscheine gebunden; andere Produktarten gehören nicht allein wegen derselben Kontoführung zum sportlichen Umsatz. |
| Aktionswert | Eine Bonusgutschrift kann als fester Geldbetrag oder als Anteil einer qualifizierenden Zahlung definiert sein. Der ausgewiesene Wert ist die Ausgangsgröße der Aktion und wird in der Kontoführung üblicherweise getrennt von bereits frei verfügbarem Geld betrachtet. |
| Bemessungsgrundlage | Ein Umsatzfaktor kann auf den Bonusbetrag allein oder auf die Summe aus ursprünglicher Einzahlung und Bonuswert bezogen sein. Mit derselben Zahl für den Faktor entstehen daher verschiedene rechnerische Umsatzbeträge, sobald sich die festgelegte Basis unterscheidet. |
| Umsatzfaktor | Der Faktor ist eine Zahl, mit der die zugrunde gelegte Summe multipliziert wird. Er bezeichnet eine Einsatzsumme über mehrere qualifizierende Vorgänge, weder eine Gewinnwahrscheinlichkeit noch die Quote eines einzelnen Sportereignisses. |
| Umsatzziel | Das Umsatzziel entsteht aus Bemessungsgrundlage mal Umsatzfaktor. Bei einer Folge zulässiger Einsätze wächst der angerechnete kumulierte Wert. Wie viel Bonusguthaben verfügbar bleibt, richtet sich zusätzlich nach dem Ausgang der einzelnen Wettscheine. |
| Teilnahmezeitpunkt | Der Beginn einer Aktion kann an eine Kontoeröffnung, die Gutschrift eines Bonuswerts oder einen ausdrücklich bestimmten Teilnahmezeitpunkt geknüpft werden. Davon hängt ab, welche früheren und späteren Einsätze in die für die Aktion maßgebliche Zeitspanne fallen. |
| Laufzeit | Eine Frist kann in Stunden, Kalendertagen oder einem festen Enddatum angegeben sein. Für eine Berechnung ist die genannte Einheit entscheidend: Wochenenden fallen in Kalendertage, während eine reine Zählung von Arbeitstagen einen anderen Zeitraum ergibt. |
| Fristende | Ein Ereignis kann vor dem Ende der Teilnahmefrist beginnen und erst nach deren Ablauf abgerechnet werden. Die maßgebliche Regel bestimmt, ob Annahmezeitpunkt, Spielende oder abgeschlossene Abrechnung für die Zuordnung eines Wettscheins ausschlaggebend ist. |
| Mindesteinsatz | Einzelne Aktionen können einen Mindestbetrag je Sportwettschein vorsehen. Der Betrag betrifft die Qualifikation eines Einsatzes, während eine allgemeine Kontogrenze lediglich vorgibt, in welchem Umfang Geld für Wetten verwendet werden kann. |
| Mindestquote | Eine vorgegebene Untergrenze für die Dezimalquote filtert Wettscheine nach dem Verhältnis von möglicher Rückzahlung zum Einsatz. Ein Schein unterhalb dieser Schwelle kann auch dann unberücksichtigt bleiben, wenn das sportliche Ereignis richtig vorhergesagt wurde. |
| Gleichheitsregel | Bei einer Mindestquote ist die genaue Formulierung einer Grenze wichtig. „Mindestens 1,60“ schließt die Quote 1,60 ein, eine Bedingung „über 1,60“ dagegen erst höhere Werte. Die Abweichung betrifft die rechnerische Anrechnung des Einsatzes. |
| Zulässige Sportarten | Aktionsbedingungen können die Anrechnung auf einzelne Sportarten oder Wettbewerbe beschränken. Fußball, Tennis, Basketball und E-Sport sind unterschiedliche Angebotsbereiche; der bloße Umstand, dass eine Sportart im allgemeinen Wettprogramm erscheint, bestimmt keine automatische Anrechnung. |
| Erlaubte Marktarten | Die Zulässigkeit kann sich auf Endergebnisse, Torzahlen, Satzentscheidungen oder weitere benannte Wettmärkte beziehen. Ein Markt enthält eine genau definierte Aussage über ein Ereignis; sie bildet zunächst die Grundlage für den Ausgang des einzelnen Wettscheins. |
| Live-Wetten | Ein Wettmarkt während einer bereits laufenden Partie wird häufig gesondert von einer Wette vor Spielbeginn behandelt. Für die Umsatzanrechnung können daraus verschiedene Kategorien entstehen, auch wenn beide Wettscheine denselben Sport und dieselbe Dezimalquotenart verwenden. |
| Einzelwette | Bei einer Einzelwette trägt ein bestimmter Wettmarkt die gesamte Ergebnisbedingung. Für die Umsatzrechnung kommt der angerechnete Einsatzbetrag hinzu. Der mögliche Gewinn verändert die Höhe des ursprünglichen Einsatzes rechnerisch nicht. |
| Kombiwette | Eine Kombiwette verbindet mehrere Auswahlen. Der Wettschein gewinnt gewöhnlich nur, wenn sämtliche für die Gesamtentscheidung erforderlichen Auswahlen richtig sind. Bedingungen zu Mindestquoten können sich auf den Gesamtwert oder auf einzelne Bestandteile beziehen. |
| Märkte desselben Spiels | Jojobet verbindet verschiedene Aussagen über eine einzelne Begegnung in einem kombinierten Wettschein. Solche Märkte können voneinander abhängen: Ein Ergebnis und eine Torzahl sind beispielsweise durch denselben Spielverlauf beeinflusst. Eine Aktion kann hierfür besondere Wertungsregeln verwenden. |
| Systemwette | Systemwetten bestehen aus mehreren Teilkombinationen, deren Rückzahlung einzeln entstehen kann. Für eine Umsatzbedingung ist maßgeblich, wie eine solche Mehrfachstruktur als Einsatz verbucht und welchem Anteil die zulässige Gesamtwertung zugeordnet wird. |
| Vorzeitige Abrechnung | Bei einer vorzeitig geschlossenen Wette kann der abschließende Betrag vor dem regulären Spielende feststehen. Für einen Bonusumsatz ist gesondert geregelt, ob solche Vorgänge gelten, vollständig gelten oder nur mit einem reduzierten Einsatzwert berücksichtigt werden. |
| Stornierte Wette | Eine annullierte Wette führt typischerweise zur Rückbuchung des betroffenen Einsatzes. Wird ein zuvor angerechneter Wert später wieder ausgebucht, verändert dies die kumulierte Umsatzrechnung, obwohl der ursprüngliche Wettschein zunächst im Konto sichtbar war. |
| Quote 1,00 | Ein mit Quote 1,00 gewerteter Markt führt bei einem isolierten Einsatz rechnerisch nur zur Rückgabe des eingesetzten Betrags. Wird die Auswahl als Teil einer Kombination geführt, beeinflusst sie außerdem die Gesamtquote und gegebenenfalls deren Mindestgrenze. |
| Anrechnungsquote | Bei manchen Bedingungen zählt ein Markt nur mit einem bestimmten Anteil seines Einsatzes. Ein realer Einsatz von 20 Euro und eine Anrechnung von 50 Prozent ergeben dann 10 Euro Umsatzfortschritt, während auf dem Wettschein weiterhin 20 Euro eingesetzt wurden. |
| Zahlungsverfahren | Eine Aktion kann ihre Teilnahme an definierte Einzahlungskanäle binden. Eine Banküberweisung, Kartenzahlung oder ein digitaler Zahlungsdienst bezeichnet zunächst die Art der Geldübertragung. Daraus folgt noch keine Aussage über die Anerkennung als qualifizierende Aktionszahlung. |
| Gebundenes Guthaben | Der als Bonus geführte Kontowert kann von frei verfügbarem Guthaben getrennt ausgewiesen werden. Die Bedingungen bestimmen, welche Einsätze daraus finanziert werden und wann ein bestimmter Teil nach erfolgreichem Abschluss der erforderlichen Vorgänge übertragen werden darf. |
| Auszahlungswert | Der rechnerisch erreichte Umsatz und der auszahlbare Kontostand sind zwei unterschiedliche Größen. Ein erfülltes Einsatzziel beschreibt bisher verbuchte Einsatzsummen. Der tatsächliche Auszahlungswert hängt außerdem von Verlusten, Rückzahlungen und bestehenden Kontobindungen ab. |
| Offene Wettscheine | Ein angenommener, noch nicht abgerechneter Wettschein bindet den zugehörigen Einsatz bis zur Abrechnung nach den Marktregeln. Bei Fristen und Bonuskonto-Salden kann eine solche offene Position relevant bleiben, auch wenn die Begegnung schon begonnen hat. |
| Rückzahlung | Bei einer erfolgreichen Dezimalwette ergibt sich die rechnerische Gesamtrückzahlung aus Einsatz multipliziert mit angenommener Quote. Sie enthält den Einsatz und den darüber hinausgehenden Gewinnanteil; der angesammelte Bonusumsatz wird nicht durch Multiplikation mit der Gewinnquote bestimmt. |
| Währungen | Die Beträge eines Kontos und die Bezeichnung einer Aktion können in einer bestimmten Währung geführt werden. Die im Rechenbeispiel verwendeten Eurobeträge dienen allein der Veranschaulichung der Multiplikation und bezeichnen kein Euro-Angebot von Jojobet. |
| Abrechnungsfolge | Eine Gutschrift, ein angenommener Wettschein, dessen Ergebnisabrechnung und ein möglicher Auszahlungsauftrag sind zeitlich unterscheidbare Vorgänge. Sie können unterschiedliche Statusanzeigen erzeugen. Für den Bonusumsatz zählt die in den Aktionsbedingungen jeweils festgelegte Zuordnung. |
| Verfallregel | Bei Ablauf einer festgelegten Frist können nicht erfüllte Anforderungen Auswirkungen auf das gebundene Guthaben haben. Ausschlaggebend sind der genaue Fristbeginn, die Behandlung bereits angenommener Wetten und der festgelegte Umfang eventuell verfallender Werte. |
| Kontoführung | Eine Transaktionshistorie kann Einzahlung, Einsatz, Rückzahlung und Bonusbewegung getrennt führen. Dadurch entstehen mehrere Zahlen, die nicht denselben Zweck erfüllen: Zahlungseingang als Geldfluss, Wettscheinbetrag als Einsatz und Bonusfortschritt als Summe qualifizierter Einsätze. |
| Sonderbedingungen | Eine Aktion kann einzelne Märkte, Wettformen oder Zahlungswege ausschließen. Eine solche Ausnahme beeinflusst die Aktion zusätzlich zu den allgemeinen Wettregeln. Für die Abrechnung einer Sportwette selbst bleibt weiterhin maßgeblich, welches sportliche Ereignis der ausgewählte Markt beschreibt. |
Rechenbeispiel für einen Umsatzfaktor
Das folgende Beispiel verwendet ausschließlich frei gewählte Zahlen. Ein Bonuswert von 20 Euro bildet die Bemessungsgrundlage, ein angenommener Umsatzfaktor beträgt fünf. Bei einer Regel, die nur den Bonusbetrag als Basis verwendet, entsteht ein rechnerisches Ziel von 100 Euro qualifizierten Einsätzen. Die Summe kann sich aus mehreren einzelnen Sportwettscheinen zusammensetzen. Jeder berücksichtigte Einsatz erhöht den angesammelten Umsatz nur in der Höhe, in der er nach den angenommenen Regeln zählt.
Werden vier Wettscheine mit je 10 Euro und drei Wettscheine mit je 20 Euro vollständig berücksichtigt, ergibt das 40 Euro plus 60 Euro, also 100 Euro Einsatzumsatz. Eine erfolgreich abgerechnete Wette kann eine Rückzahlung erzeugen; eine verlorene Wette verbraucht ihren Einsatz. Die rechnerische Höhe des bereits angerechneten Einsatzumsatzes beschreibt daher weder den endgültigen Kontostand noch einen zu erwartenden finanziellen Überschuss.
Bezieht sich derselbe Faktor fünf dagegen auf eine angenommene Summe von 20 Euro Einzahlung und 20 Euro Bonusguthaben, beträgt die Bemessungsgrundlage 40 Euro. Daraus folgt ein Ziel von 200 Euro qualifizierten Einsätzen. Wenn einzelne Märkte beispielsweise nur hälftig zählen, genügt ein nomineller Einsatz von 20 Euro dafür rechnerisch lediglich für 10 Euro Umsatzfortschritt. In beiden Fällen handelt es sich um eine rein mathematische, hypothetische Berechnung.
Als vierter Fall lässt sich eine teilweise Anrechnung betrachten: Vier Wettscheine zu je 25 Euro ergeben nominell 100 Euro Einsatzsumme. Werden nur zwei davon vollständig und zwei nur zu einem Viertel angerechnet, entsteht ein maßgeblicher Umsatz von 50 Euro plus 12,50 Euro, zusammen 62,50 Euro. Die vier angenommenen Einsätze bleiben trotzdem insgesamt 100 Euro. Das zeigt im Rechenmodell, weshalb der auf dem Konto abgegangene Geldbetrag nicht stets mit dem Bonusfortschritt übereinstimmt. Eine weitere Wette würde die Ausgabensumme zusätzlich erhöhen, während die Anrechnung allein durch die im Beispiel gesetzte Wertungsregel bestimmt wird.
Risiko: Bonusbedingungen können zusätzliche Einsätze voraussetzen und erhöhen weder die Wahrscheinlichkeit eines Sportergebnisses noch den frei verfügbaren Geldbetrag. Verluste durch Wetten sind möglich. Bereits geplante Ausgabengrenzen dürfen wegen eines offenen Umsatzbetrags nicht überschritten werden. Hinweise zu Hilfe und Selbstkontrolle finden sich beim verantwortungsvollen Spielen.








